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Was ist Erdwärme/Geothermie?

Geothermische Energie ist die unterhalb der Oberfläche der festen Erde gespeicherte Wärme. In den meisten Regionen der Erde beträgt die Temperatur in einer Tiefe von 500 m etwa 25-30° C, in 1000 m Tiefe etwa 35-45° C. Es gibt auch Regionen, in denen bei entsprechenden geologischen Bedingungen (z.B. ausgedünnte Erdkruste oder Vulkanismus), Temperaturen von 100° C , 200° C oder sogar mehr erreicht werden können. Die Nutzung der Erdwärme wird Geothermie genannt.

Erdwärme ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Aufgrund dieser Tatsache hat die Geothermie in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen.

Erdwärme bietet überzeugende Vorteile:

  • Sie ist eine einheimische und umweltfreundliche Energiequelle. Sie erzeugt weder Luftschadstoffe noch CO2.

  • Sie ist ständig verfügbar und nicht von klimatischen Verhältnissen oder von der Jahres-oder Tageszeit abhängig.

  • Der Einsatz ist vielseitig: Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern, Neubauten, Sanierungen, aber auch grössere Überbauungen oder ganze Quartiere können mit dieser umweltschonenden Energie beheizt oder gekühlt werden.

  • Geothermische Anlagen sind platzsparend (kein Tankraum), kaum sichtbar (kein Kamin) und wartungsarm.


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